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Was tun bei Blähungen?

Anfänglich ist es vielleicht nicht einfach die Ursache für das Weinen Ihres Kindes zu finden.

Folgende Symptome zeigen sich bei Blähungen:

Das Baby weint untröstlich mit hoher Stimme. Der Bauch ist hart und aufgebläht. Es zieht seine Knie an und gehen dann Winde ab tritt meist deutliche Erleichterung ein.

Ursachen und Maßnahmen:

  • Es ist möglich, dass das Baby beim Stillen zu viel Luft geschluckt hat. Beobachten Sie Ihre Stillhaltung und korrigieren Sie sie gegebenenfalls. Vermeiden Sie den Schnuller und lassen Sie das Baby gut aufstoßen.
  • Wechseln Sie beim Stillen die Seite nicht zu früh damit es nicht nur die verdauungsfördernde Vormilch sondern auch die nahrhafte Hintermilch bekommt.
  • Trinken Sie selbst eine Teemischung aus Fenchel, Anis und Kümmel.
  • Ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche können die Schmerzen lindern.
  • Auch eine leichte Massage mit z.B. Fenchelöl im Uhrzeigersinn rund um den Nabel kann helfen.
  • Manchmal bringt nacktes Strampeln Erleichterung.
  • Überprüfen Sie Ihren Speiseplan auf Kuhmilchprodukte und lassen Sie diese für 10 Tage weg. Eine Besserung sollte nach 3-5 Tagen eintreten. Vermeiden Sie Lebensmittel blähen.
  • Auch Eisentabletten können dies bewirken.
  • Falls Sie in der Schwangerschaft Magnesium genommen haben nehmen Sie es auch während der Stillzeit.
  • Tragen Sie Ihr Kind in der so genannten Kolikhaltung (Reitersitz) und massieren Sie dabei sanft seinen Bauch.
  • Auch das Tragen im Tragetuch bringt Entspannung. Wenn Sie selber müde sind setzten sie sich mit dem Tragetuch auf den Petzzi Ball und wippen Sie auf und ab.

Manchmal dient Babygeschrei aber auch dem Spannungsabbau und damit dem seelischen Ausgleich des Kindes. Hier nutzen oft Vibration wie Schaukeln, Wippen und leichtes Klopfen auf den Hintern oder probieren Sie es mit weißem Rauschen (Küchenlüftung, Badlüftung, Fön, Staubsauger, Auto).

Manchmal hilft gar nichts und wenn Sie am Ende Ihrer Kräfte sind legen Sie Ihren Liebling in sein Gitterbett oder an eine andere sichere Stelle und verlassen Sie den Raum. Gehen Sie an die frische Luft und atmen Sie gut durch.

Kinder sind sehr sensibel auf unseren Gefühlszustand und ein entnervtes Elternteil kann ein überspanntes Kind nicht mehr beruhigen. Kinder bringen uns manchmal an unsere Grenzen und es ist besser kurz zu gehen, als die Grenze zu überschreiten.

Glauben Sie mir, es wird besser!

Ihre Elfriede Seiwald

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