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„Na – schläft es schon durch?“

Dies ist eine der häufigsten Fragen mit denen wir Eltern konfrontiert werden. Das Durchschlafen des neuen Erdenbürgers gilt in unserer Gesellschaft als Maßstab für gute Elternschaft. Wie sieht nun biologisch gesehen das Schlafverhalten eines Babys im Vergleich zum Erwachsenen aus? Der Schlaf wird in zwei Phasen eingeteilt – der aktive traumreiche REM Schlaf und der ruhige tiefe Schlaf. Der Anteil an REM- Phasen beträgt beim Neugeborenen 50% und beim Jugendlichen und Erwachsenen 20%.

Schlafforscher sind der Überzeugung dass dies für die Entwicklung des Gehirns von wesentlicher Bedeutung ist. Mit diesem Wissen wird uns klar dass Kinder die mehrmals in der Nacht aufwachen kein Schlafproblem haben und wir als Eltern keine Versager sind. REM Phasen sind Traumphasen in denen die Kinder Ihre Erlebnisse verarbeiten. Dabei handelt es sich um einen sehr leichten oberflächlichen Schlaf. Manchmal werden Sie dabei auch wach. Um wieder Einschlafen zu können brauchen Sie Hilfe um sich stabilisieren zu können. Dies geschieht durch Nähe und durch Saugen. Sie brauchen Ihre Bezugsperson um zu spüren, dass alles gut ist. Elternschaft erfordert oft eine harte Anpassungszeit. Wenn wir unsere Erwartungshaltung aufgeben und einfühlsam auf die Signale unseres Kindes achten wird unser Baby zu dem Menschen heranwachsen, den wir uns wünschen.

Literraturempfehlungen: Guten Abend, gute Nacht – Cordelia Koppitz, Schlafen und Wachen – Ein Elternbuch für Kindernächte W. Sears, Das 24-Stunden Baby – Kinder mit starken Bedürfnissen

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