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Reisen in der Frühschwangerschaft

Was muß man beim Reisen in der Frühschwangerschaft beachten:

mit dem Flugzeug:

  • klären Sie mit ihrem Arzt ab, ob die Schwangerschaft gut angelegt ist und ob Ihr Hormonstatus passt. Das Fliegen selbst ist keine spezielle Belastung doch die medizinische Versorgung besonders die hygienischen Bedingungen in den  Urlaubsdestinationen ist sehr unterschiedlich.
  • keine Gefärdung bedeutet der Metalldetektor in der Flughafen Sicherheitskontrolle. Dennoch wird sehr viel Rücksicht auf Schwangere genommen und so durfte ich meist seitlich vorbei, wurde dann jedoch von einer Beamtin abgedastet.
  • Vielfliegerinnen sollen die relativ hohe Strahlenbelastung bedenken ( kritisch für die Hirnentwicklung in der 8 bis 15 SSW). Dies betrifft aber vor allem Flugpersonal die Langstreckenflüge in sehr hoher Höhe begleiten.
  • bemühen Sie sich schon beim Buchen des Fluges um einen Platz mit genügend Beinfreiheit durch die Veränderte Blutgerinnung in der Schwangerschaft ist die Trombosegefahr erhöht. Durch Bewegung und Beinübungen können Sie Vorbeugen. Stehen Sie immer wieder auf und trinken Sie viel.
  • der geringe Sauerstoffgehalt in der Luft beim Fliegen hat nach neuesten Untersuchungen keine Auswirkung auf den Embryo.

Mit dem Zug:

  • reservieren Sie ein Nichtraucherabteil
  • vergessen Sie nicht immer wieder aufzustehen und sich zu bewegen (Trombose, Kreislauf)
  • trinken Sie viel
  • schicken Sie das Gebäck vor
  • dies ist sicher eine der angenehmsten Transportmittel für Schwangere Frauen

Mit dem Auto:

  • das Unfallrisiko ist das Selbe wie für nicht Schwangere Personen die Babys sind aber in der Gebährmutter sehr gut geschützt
  • machen Sie mindestens alle 2 Stunden eine Pause um sich die Beine zu vertreten
  • trinken Sie viel (Bluteindickung – Trombosegefahr  und gut für den Kreislauf)

 

Mit dem Schiff:

 

  • machen Sie eher kleinere Reisen bedenken Sie den Seegang und die zeitliche Entfernung zu den Häfen und Krankenhäusern.

Allgemeines:

wie bei jedem Punkt angeführt ist die Trombosegefahr eine der Hauptprobleme. Durch die Veränderung der Blutgerinnung gibt es in der Schwangerschaft eine erhöhte Neigung. Auch die immer größer werdende Gebärmutter drückt auf große Gefäße die die Beine versorgen. Es kommt zu schlechterem Rückfluß und zu dicken Füßen – Ödeme.

Mit Bewegung wird der Rücktransport des Blutes gefördert und erleichtert.

Durch viel Trinken wird die zusätzliche Eindickung des Blutes verhindert. Beides wirkt sich auch positiv auf den Kreislauf aus der gerade in der Frühschwangerschaft sehr unstabil ist. Viele Schwangere leiden am Anfang unter niedrigem Blutdruck.

 

Impfungen:

Grundsätzlich gilt, dass im ersten Drittel keine Impfungen erfolgen sollten. Unter besonderen Umständen muss mit dem Artz die Relation zwischen Risiko und Nutzen abgewägt werden. Bedenkenlos sind Impfungen gegen Tetanus und Polio (Injektion). Mit Vorsicht zu betrachten sind z.B. Impfungen gegen Diphterie, Tollwut oder Grippe.

Absolut verboten sind Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Polio ( Schluckimpfung ). Am besten vermeiden Sie Reisen bei denen  Impfungen notwendig sind.

 

Essen und Trinken:

wählen Sie Länder in denen eine gute Hygiene gewährleistet ist. Starke Durchfälle können sich auf die Schwangerschaft auswirken. Bedenken Sie auch das Sie gerade in den ersten Monaten sehr Geruchs- und Geschmacksempfindlich sind. Damit schützt Ihr Körper Sie und das Baby unbewußt vor schädlichen Stoffen. Bis zur ca. 12 SSW können Giftige Stoffe  die Entwicklung des Embryos beeinflussen. Später ist das System besser geschützt, alle Organe sind fertig angelegt und das Kind muß nur noch wachsen und in manchen Funktionen reifen.

 

Körperpflege:

auch hier gilt es Länder mit einer guten Wasserqualität zu bevorzugen. In der Schwangerschaft ist das Imunsystem heruntergefahren und Sie neigen  leichter zu Pilz- und anderen Infektion.

 

Medikamente:

sprechen Sie sich mit Ihrem Arzt und bestücken Sie Ihre Reiseapotheke mit den wichtigsten Meikamenten die bei uns angewant werden. In anderen Ländern gibt es auch bei Medikamenten andere Standarts.

Reiseapotheke:

Medikamente: Schwangere müssen bei der Einnahme von Medikamenten vorsichtig sein.  In der Reiseapotheke einer Schwangeren sollte jedoch

Magnesium als Prophylaxe gegen Krämpfe ,

Magensäurebinder für den Fall von Sodbrennen,

Fiebersenkende und Schmerzlindernde Medikamente, z.B. Paracetamol,  Eisenpräparatebei Einsenmangel und Folsäure nicht fehlen.

Elektrolyt-Pulver braucht  man bei starker Flüssigkeitsverlust bei Durchfall und Erbrechen.

Weiters ein mit dem Artz besprochenes Pilzmittel.

Desinfektionsmittel sowie Verbandsmatterial darf in keiner Reiseapotheke fehlen!

Achten Sie darauf ein gutes Sonnenschutzmittel mitnehmen da nicht nur der Sonnenbrand sondern auch hormonbedingte Schwangerschaftsflecken auftreten können.

Elfriede Seiwald Hotel babymio

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